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Zürich wird zum digitalen Super-Hub

By Mai 14, 2016Blog

Zürich wird zum digitalen Super-Hub

Die Stadt Zürich soll bis 2025 zu einem digitalen Zentrum Europas werden. Die Stadt und grosse Schweizer Firmen haben eine entsprechende Standort-Initiative beschlossen. Die Jungunternehmerin Sunnie J. Groeneveld soll das Projekt vorantreiben, Ringier-Chef Marc Walder führt den Lenkungsausschuss.

Jetzt ist klar: Zürich soll auf der digitalen Weltkarte zu einem Superhub werden. Die Gründungsmitglieder von DigitalZurich2025 haben gestern im Stadthaus den Startschuss dazu gegeben. Die Initiative setzt sich zum Ziel, den Grossraum Zürich als attraktiven Standort für digitale Start-ups, Unternehmen und Talente zu positionieren. Zudem will sie Unternehmen aus der ganzen Schweiz bei der Meisterung digitaler Herausforderungen unterstützen. Dazu wurden fünf konkrete Massnahmen definiert:

• Im Raum Zürich soll ein jährlich stattfindender Digital-Kongress mit globaler Ausstrahlung lanciert werden. Basis dafür bildet das bereits erfolgreich positionierte Zürcher worldwebforum.

• Ein «Swiss Investor Summit» wird ins Leben gerufen. Dieser wird terminlich an das Weltwirtschaftsforum WEF Davos abgestimmt. Am Summit am Flughafen Zürich treffen ausgewählte Schweizer Start-ups mit globalem Wachstumspotenzial auf internationale Investoren und Wirtschaftsführer.

• Unter der Massnahme «Swiss Creative & Digital Academy» sollen das Know-how und die Kräfte von Hochschulen, Branchenexperten und ICT-Unternehmen gebündelt werden. Dies, um signifikant mehr Personen eine praxisnahe Weiterbildung zu digitalen Themen zu ermöglichen. Als «Digital Education Hub» bietet sich die Europaallee am Hauptbahnhof Zürich an, wo bereits diverse digitale Unternehmen und Bildungsinstitutionen ansässig sind.

• Weiter unterstützt DigitalZurich2025 den Auftritt der Schweiz als Partnerland an der CeBIT 2016 in Hannover. Die Schweiz wird dort mit etablierten Unternehmen, innovativen Start-ups, Universitäten und Fachhochschule auftreten.

• Die fünfte Massnahme von DigitalZurich2025 ist der Auf- und Ausbau eines Start-up-Accelerator-Programmes. Hierzu laufen Gespräche mit verschiedenen schweizerischen und internationalen Accelerator-Programmen.

Zum Gründungsgremium von DigitalZurich2025 gehören die folgenden Unternehmen und Institutionen: ETH Zürich, Ernst & Young Schweiz, Google Switzerland, Leonteq, Migros, Die Mobiliar, Oliver Wyman, Die Schweizerische Post, Ringier, SBB, SIX, SWISS, Swisscom, Swiss Life, UBS und ICT-Unternehmer und FDP-Nationalrat Ruedi Noser. Die Stadt Zürich, vertreten durch Stadtpräsidentin Corine Mauch, der Kanton Zürich, vertreten durch Regierungsrätin Carmen Walker Späh und der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, vertreten durch Heinz Karrer, übernehmen die Schirmherrschaft von DigitalZurich2025. Die ETH Zürich ist durch Präsident Lino Guzzella und Markus Püschel, Department Head of Computer Science, vertreten.

Im Lenkungsausschuss der Initiative sitzen Heinz Karrer, Präsident Economiesuisse, Patrick Warnking, Country Director Google Switzerland, Susanne Ruoff, CEO Die Schweizerische Post, Ruedi Noser, ICT-Unternehmer und FDP-Nationalrat, Marc Walder, CEO Ringier, Urs Schäppi, CEO Swisscom sowie Lukas Gähwiler, CEO UBS Switzerland.

Sunnie J. Groeneveld übernimmt per sofort die Projektleitung von DigitalZurich2025. Die Zürcher Jungunternehmerin hat an der Yale University Economics studiert und im Silicon Valley 2011 das Y-Combinator-Accelerator-Programm mit einem Web-Start-up absolviert. In der Schweizer Start-up-Szene ist sie als Mitgründerin und CEO von Inspire 925, mit Sitz im Impact Hub Zürich, und durch ihre Tätigkeit im Innovation & Entrepreneurship Lab (ieLab) an der ETH bestens vernetzt.

Marc Walder, CEO Ringier AG und Vorsitzender des Lenkungsausschusses DigitalZurich2025: «Der Grossraum Zürich erfüllt die Voraussetzungen, zu einem in Europa führenden Standort für digitale Innovation zu werden. Dies ist das Ziel von DigitalZurich2025. Namhafte Vertreter der Schweizer Wirtschaft tragen diese Idee konsequent mit und engagieren sich. Dazu die Stadt und der Kanton Zürich. Dank ihnen startet diese wichtige Initiative nun.»